Rückblick

2006 wäre Fritz Eggert 80 Jahre alt geworden. Anlass genug für Friedrich Pfäfflin, Frieder Weitbrecht und die Württembergische Landesbibliothek, in einer Ausstellung die  bemerkenswerte Karriere des in jeder Hinsicht großen Antiquars zu würdigen, der mit einer „Versandbuchhandlung mit Antiquariat und Esspressoausschank“ begann, Shakespeares  First Folio verkaufte und, so nebenbei, einer der Väter der Stuttgarter Antiquariatsmesse  wurde. Der Verband Deutscher Antiquare ergriff die Möglichkeit, die Ausstellung  im Rahmen der Stuttgarter Antiquariatsmesse 2007 ein weiteres Mal zu zeigen und  dazu einen von Friedrich Pfäfflin in Gemeinschaft mit Susanne Koppel und Frieder Weitbrecht gestalteten Katalog herauszugeben: „… vom Finderglück …“ – Der Antiquar Fritz  Eggert 1926–1981.

Am Messesamstag lud der Verband zur Vernissage in den Kunstverein.  Die Vorträge von Eberhard Jäckel, Frieder Weitbrecht und vor allem von Susanne Koppel,  die aus ihrer Zeit als Mitarbeiterin von Fritz Eggert erzählte, waren ein voller Erfolg. Der  aus diesem Anlass erschienene Katalog ist mittlerweile vergriffen. 

Das forderte eine Fortsetzung. 2008 gestaltete Pfäfflin aus der Sammlung Wittmann  eine Ausstellung samt Katalog unter dem Titel Von Schätzen & Scharteken – Antiquariatskataloge  im 19. Jahrhundert. Zur Vernissage hielt Reinhard Wittmann einen lehrreich-amüsanten Vortrag über die Geschichte des Antiquariatsbuchhandels, wobei Ähnlichkeiten  und Gemeinsamkeiten zwischen den Antiquaren des 19. und des 21. Jahrhunderts nicht ausgeschlossen waren. Eberhard Köstler und Lorenzo Petrocca setzten den musikalischen  „i-Tupfen“ auf den gelungenen Abend.

Seitdem gehören Ausstellung und Katalog zum festen Bestandteil des Stuttgarter Messeprogramms; und die Schriften zur Geschichte der Bibliophilie und des Antiquariatsbuchhandels nahmen damit ihren Anfang.

2009 zeigte das George-Archiv der Württembergischen Landesbibliothek unter der Regie von Ute Oelmann Manuskripte, Zeichnungen  und Erstausgaben von Stefan George, Melchior Lechter und anderen zeitgenössischen  Buchkünstlern. Ausstellung und Katalog „Das doch nicht äusserliche“ – Die Schrift- und  Buchkunst Stefan Georges waren nach Georges typographischem Vorbild konzipiert.

Ein ganz besonderes Ereignis war 2010 das Erscheinen von Friedrich Pfäfflins Bibliographie und Geschichte Levy & Müller. Verlag der ‚Herold-Bücher‘ Stuttgart 1871 · 1895 ·  1933 · 1936 · 1949 · 1951. In jahrelanger Arbeit hatte Friedrich Pfäfflin die Geschichte des  jüdischen Verlages recherchiert, dessen Publikationen bibliographiert und auf diese Weise eine ebenso beeindruckende wie bedrückende Episode der Verlagsgeschichte ans Licht gebracht.

2011 wurde die Reihe mit einer der wohl wichtigsten Studien zur Geschichte des  Antiquariatsbuchhandels fortgesetzt: Der Verband Deutscher Antiquare hat Ernst Fischers biographisches Handbuch Verleger, Buchhändler und Antiquare aus Deutschland  und Österreich in der Emigration nach 1933 herausgegeben. Konnte es einen besseren Ort geben, diese immense wissenschaftliche Leistung der Öffentlichkeit mit Vorträgen von Klaus G. Saur und Ernst Fischer vorzustellen? 

Ein Rückblick:

2010 - Levy & Müller: Verlag der ›Herold-Bücher‹ Stuttgart

4. Sonderausstellung - Bibliographie - Vernissage von Friedrich Pfäfflin

Unter den »Jüdischen Buchverlagen«, die am 13.10.1938 noch in den ›Vertraulichen Mitteilungen der Fachschaft Verlag‹ genannt und nach den Anschlägen des »Novemberpogroms« von 1938 auf Anordnung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda zum 31.12.1938 liquidiert werden sollten, befand sich auch ein Stuttgarter Verlagshaus: Es ist der am 1.3.1871 unter dem Wahlspruch »Scientia et Progressus« gegründete Verlag mit Versandbuchhandlung, der spätere Kinder-und Jugendbuchverlag Levy & Müller ...

„Als aufmerksamer Leser der Nachkriegsgeschichte glaubt man Dramaturgie und Inszenierung der sogenannten ‚Arisierungen’ jüdischer Firmen zu kennen. Aber wenn man sich dem Einzelfall zuwendet, der sich von jedem anderen Schicksal unterscheidet, ist man konsterniert über Taktik und Methode der praktischen Durchführung.“ (Friedrich Pfäfflin)

Die Holzschnittkünstler der Renaissance pflegten die Technik des Claire-Obscure, bei der durch verschieden eingefärbte Platten lichte und dunkle Stellen plastisch hervortreten. Eine ähnliche Darstellungsweise bietet das vorliegende Buch, bei dem die helleren Partien von der Bibliographie der farbenfröhlichen Kinder- und Jugendbücher eines Stuttgarter Verlagsunternehmens übernommen werden, die dunkleren von der Verlagsgeschichte. Erstmals dokumentiert Friedrich Pfäfflin aus bisher unbekannten Quellen die Geschichte des Verlages Levy & Müller, der seit 1871 mit Kinder- und Jugendbüchern von Autoren und Illustratoren wie Tony Schumacher und Ernst Kutzer erfolgreich war – und im Oktober 1938, wie viele jüdische Buchverlage, nach den Anschlägen des Novemberpogroms liquidiert wurde.

Anlässlich der 49. Stuttgarter Antiquariatsmesse wurden Bibliographie und Geschichte des Verlages Levy & Müller mit einer Reihe von Veranstaltungen im Literaturhaus Stuttgart und im Württembergischen Kunstverein sowie einer limitierten bibliophilen Ausgabe von 500 Exemplaren, herausgegeben vom Verband Deutscher Antiquare e.V., gewürdigt.

Bibliographie

Friedrich Pfäfflin. Levy & Müller. Verlag der ›Herold-Bücher‹ Stuttgart. 1871 · 1895 · 1933 · 1936 · 1949 · 1951. Verlagsgeschichte Bibliographie Autoren. Verband Deutscher Antiquare e.V., 2010. 160 S. Ca. 120 tls. farbige Abbildungen. ISBN 978-3-9812223-4-0

2010 - A Very British Breed: Londoner Antiquare, fotografiert von Mike Tsang

“Bookdealing must be amongst the most wonderfully eccentric professions on Earth, and a five-minute conversation with anyone involved can be worth 5 hours of entertainment with someone else." (Mike Tsang)

“Mike Tsang’s photographs reveal the book trade’s answer to the Slow Food movement. Here is a faithful documentary of the rare book trade as an appreciation of the finer things in life - while humanity still has a soul, there will always be a role for rare and beautiful books.”  (Sheila Markham)

Bücherberge, Bücherstaub, Bananenkisten und Regale, die bessere Zeiten gesehen haben, elegante Ledersessel, Mahagonischreibtische im dezenten Licht von Bauhaus-Lampen. Mike Tsang porträtiert Londoner Antiquare in ihrem natürlichen Umfeld und wirft mit seinen Arbeiten ein außergewöhnliches Licht auf einen außergewöhnlichen Beruf: eine fotografische Hommage an den Antiquariatsbuchhandel, der nicht nur in England als einer der letzten Horte des Exzentrischen gilt.

Geboren in London 1982 als Sohn chinesisch-mauritianischer Eltern, reüssierte Mike Tsang mit fotografischen Dokumentationen humanitärer Projekte in Asien und Afrika, unter anderem für BBC News Interactive und den WWF. Berühmt wurde er durch seine Porträts über die Dinka im Sudan, bevor er nach London zurückkehrte und dort seine Karriere, zum Beispiel mit einer Fotoserie über die Londoner Fashion Week fortsetzte. Die Ausstellung „The London Book Trade“ feierte in der Biblion Gallery in Mayfair (London) im September 2009 Premiere.

Mike Tsangs Porträts zeigen renommierte Antiquare und Antiquariate wie Bernard J. Shapero, Ed Maggs, Adrian Harrington, Sotheran, Quaritch, Pom Harrington, Robert Frew, Rick Gekoski, Jonathan Potter, aber auch Newcomer, Bookrunner und die unvergleichliche Atmosphäre des Londoner Cecil Court. Anlässlich der 49. Stuttgarter Antiquariatsmesse vom 29. bis 31. Januar 2010 waren die Bilder im Württembergischen Kunstverein zu sehen . Weitere Ausstellungen in Europa und in den USA folgten.

2009 - „Das doch nicht äusserliche“ Die Schrift- und Buchkunst Stefan Georges

3. Sonderausstellung im Rahmen der Stuttgarter Antiquariatsmesse

„Nur dringend fleh ich um dies: von den versalien abzusehen! meine worte in versal · vor den Jean Paulsschen deucht mir fast anmaassung.“ (Stefan George) - „Ihren Wunsch, bezüglich der ›Vorrede‹ konnte ich leider nicht erfüllen! Eine Seite hatte ich setzen lassen, schaute aber verteufelt bürgerlich langweilig aus. Sollten sich die deutschen Barbaren über die Versalien ereifern, werde ich schon darauf zu antworten wissen, das dürfen Sie mir glauben.“ (Melchior Lechter)

Das Leben ein Kunstwerk, Stefan George ein Multitalent. George hat nicht nur en gros sein Leben als Kunstwerk gestaltet, er war en detail Dichter, Buchgestalter, Herausgeber, Verleger. Er erfand eine eigene Sprache, eine Stilschrift und eine Drucktype nur für sich und die Werke seiner Freunde. Der Erstdruck des Jahrs der Seele (1897) war der Beginn der Zusammenarbeit mit Melchior Lechter. Obwohl seit 1898 bei Georg Bondi „öffentliche“ Ausgaben ohne dessen Buchschmuck erschienen, beeinflusste der Berliner Maler über zehn Jahre die Erscheinungsform der Werke – und das George-Bild in der Öffentlichkeit bis heute. Aber Georges Anspruch, die deutsche Dichtung zu erneuern, implizierte auch eine neue Buchgestaltung, die nicht allein vom Stilwillen Lechters geprägt war, sondern in ihrer kompromisslos klaren Typographie des bislang kaum wahrgenommenen Früh- und Spätwerks sehr modern anmutet.

„Das doch nicht äusserliche“ – Die Schrift- und Buchkunst Stefan Georges war die dritte Sonderausstellung im Rahmen der Stuttgarter Antiquariatsmesse. Mit Erstausgaben, handschriftlichen Entwürfen, Fotografien und Briefen warf sie ein neues Licht auf das künstlerische Schaffen Stefan Georges. Die Ausstellung wurde konzipiert von der Leiterin des George-Archivs Dr. Ute Oelmann in Zusammenarbeit mit Friedrich Pfäfflin und dem Verband Deutscher Antiquare e.V. Der Ausstellungskatalog erschien in einer Auflage von 500 Exemplaren und ist wie die meisten Publikationen des Verbandes noch lieferbar:

„Das doch nicht äusserliche ...“ Die Schrift- und Buchkunst Stefan Georges. Texte von Ute Oelmann. Vorwort von Eberhard Köstler. Ausstellung und Katalog: Ute Oelmann, in Zusammenarbeit mit Friedrich Pfäfflin. Verband Deutscher Antiquare e.V., 2009. (ISBN 978-3-9812223-1-9)

2008 - Von Schätzen und Scharteken: Antiquariatskataloge im 19. Jahrhundert

2. Sonderausstellung im Rahmen der Stuttgarter Antiquariatsmesse

„Für Normalsterbliche von bleierner Langweiligkeit, für Bibliomanen eine faszinierende Lektüre.“

„Die Liebhaber zu dergleichen Büchern sind oft so selten, als die Bücher selbst.“

„Was bleibet aber stiften in diesem Falle nicht die Dichter, sondern die Antiquariatskataloge.“

„Wieviele von all den Schätzen und Scharteken, den Seltenheiten und Curiosa, die sich dicht in den unzähligen Katalogen des 19. Jahrhunderts drängen, haben die Kriege, Zerstörungen, Verschleppungen, Brände des bücherfeindlichen 20. Jahrhunderts wohl überstanden? Viele der Kataloge, die von ihrer einstigen Existenz künden, werden ihrerseits bald zerfallen sein. Für die Bibliophilen aber leben sie weiter als Verzeichnisse einer imaginären Bibliothek, als ein großes unerschöpfliches ‚Antiquariat von Babel‘.“ (Reinhard Wittmann)

„Antiquariatskataloge sind", schreibt der Vorsitzende des Verbands Deutscher Antiquare e.V. Eberhard Köstler, „das schriftliche Hauptvermächtnis des Antiquars, dokumentieren seine An- und Verkäufe, seine Erfolge, bisweilen auch seine Niederlagen.“ Die Kataloge dienen nicht allein dem Verkauf wertvoller alter Bücher, Autographen und Graphiken. Mit ihren zuweilen ausführlichen Beschreibungen und Illustrationen sind sie ein Stück Antiquariatsgeschichte. Diese Geschichte dokumentierte der Wissenschaftler und Bibliophile Reinhard Wittmann in Zusammenarbeit mit Friedrich Pfäfflin und dem Verband Deutscher Antiquare e.V. in seiner Ausstellung zur 47. Stuttgarter Antiquariatsmesse unter dem Titel „Von Schätzen und Scharteken. Antiquariatskataloge im 19. Jahrhundert“.

Reinhard Wittmann betritt wissenschaftlich weitgehend unerforschtes Gebiet. Nur wenige Gelehrte wissen um den langsamen Aufstieg der Gattung des Antiquariatskataloges, der im 19. Jahrhundert begann. Dabei verläuft eine, wenn auch manchmal nicht gerade Verbindungslinie zwischen zwei Extremen. Am Anfang standen die eher sparsamen Aneinanderreihungen lateinischer Titel in den Auktionskatalogen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Die  immer perfekter werdenden bibliographischen Raffinements in den Katalogen der Rosenthals und Breslauers bildeten einen ersten Höhepunkt in der vom klassischen wissenschaftlichen Antiquariat und seiner gebotenen Kürze in den Katalogen geprägten ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dann folgten die auch drucktechnisch verschwenderisch ausgestatteten Kataloge eines Gunnar Kaldewey, Jürgen Holstein oder Heribert Tenschert, die bis in die Gegenwart einen Fixpunkt für alle Antiquare und Bibliophilen darstellen, auch (oder gerade) in den schnelllebigen Zeiten des Internets.

Ausstellung und Katalog widmeten sich in sieben Kapiteln den wichtigsten Strömungen und Standorten des Antiquariatsbuchhandels im 19. Jahrhundert, begonnen mit den „frühen Matadoren“ Weigel in Leipzig und Lempertz in Köln sowie den internationalen Vorbildern und Konkurrenten in Paris oder London. Denn auch Bernard „Quaritsch“ war ein Sachse, der nach London auswanderte und unter Einbüßung seines „s“ im Namen 1847 das berühmte Antiquariat Quaritch gründete. Es folgen die großen Namen in Berlin, Leipzig und Dresden, München und Frankfurt, Stuttgart und Augsburg eines Rosenthal, Friedländer, Breslauer, Hiersemann, Brockhaus, Boerner, Asher, Cohn, Baer, Ackermann und viele andere mehr.

Reinhard Wittmann gilt als renommierter Erforscher der Buchhandelsgeschichte, ist Mitglied der Historischen Kommission des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Vorsitzender der Gesellschaft der Bibliophilen, ein vorzüglicher Kenner der Antiquariatsgeschichte und seit langen Jahren ein Sammler von Antiquariatskatalogen. Anlässlich der 47. Stuttgarter Antiquariatsmesse vom 25. bis zum 27. Januar 2008 öffnete er erstmals seinen „Tresor des livres“ für die Besucher der Messe, die Mitglieder der Gesellschaft der Bibliophilen und die Öffentlichkeit. In dem reich illustrierten, zeitgleich erscheinenden Ausstellungskatalog gibt Wittmann darüber hinaus, zum ersten Mal überhaupt, einen wissenschaftlichen Einblick in die Frühgeschichte des Antiquariatskataloges, der zugleich die Geschichte des Antiquariatsbuchhandels um bisher unbekannte Aspekte bereichert.

Reinhard Wittmann legt einen wichtigen Grundstein für die Erforschung des Antiquariatsbuchhandels in der Frühzeit – sowie für eine, längst fällige, fundierte historische Betrachtung seiner Gesamtgeschichte bis in die Gegenwart.

Katalog

Von Schätzen und Scharteken. Antiquariatskataloge im 19. Jahrhundert. Einführung und Katalog von Reinhard Wittmann. Vorwort von Eberhard Köstler. Ausstellung und Katalogeinrichtung: Friedrich Pfäfflin. Herausgegeben vom Verband Deutscher Antiquare e.V. Stuttgart 2008. 73 Seiten. Mit vielen Illustrationen. Auflage: 500 Exemplare.

2007 - ... vom Finderglück ... Der Antiquar Fritz Eggert 1926 bis 1981 

1. Sonderausstellung im Rahmen der Stuttgarter Antiquariatsmesse

Der Stuttgarter Antiquar Fritz Eggert war eine der großen Persönlichkeiten des Antiquariatsbuchhandels. Seine spektakulären Verkäufe, zum Beispiel von Shakespeares First Folio oder der Rilke-Sammlung Kippenberg, und der Aufbau der Brasilien-Sammlung Bosch haben ebenso Antiquariatsgeschichte geschrieben wie die Herausgabe der hommage à werkman in Zusammenarbeit mit HAP Grieshaber. Fritz Eggert war einer der Mitbegründer der Stuttgarter Antiquariatsmesse. Der Verband Deutscher Antiquare e.V. widmete ihm daher die erste Sonderausstellung, die Friedrich Pfäfflin gemeinsam mit Frieder Weitbrecht konzipierte und während der Stuttgarter Messe 2008 zu sehen war.

Am Samstag, den 27. Januar 2007 lud der Verband Deutscher Antiquare um 18.30 Uhr zur Vernissage in den Württembergischen Kunstverein:

Eberhard Köstler ließ 45 Jahre Stuttgarter Antiquariatsmesse Revue passieren. Eberhard Jäckel erzählte aus dem Leben von Fritz Eggert. Susanne Koppel blickte zurück auf ihre Zusammenarbeit mit Fritz Eggert. Wulf D. von Lucius erinnerte als Sammler an den Antiquar Fritz Eggert. Frieder Weitbrecht stellte die Ausstellung vor.

Zur Ausstellung erschien ein (mittlerweile vergriffener) Katalog in einer Auflage von 500 Exemplaren:

... vom Finderglück ... Der Antiquar Fritz Eggert 1926-1981. Herausgegeben von Friedrich Pfäfflin in Gemeinschaft mit Susanne Koppel und Frieder Weitbrecht. Ca. 90 Seiten. Mit zahlreichen Abbildungen.








Zitat der Woche

"I find television very educating. Every time somebody turns on the set, I go into the other room and read a book."

"Die Bildung, die das Fernsehen vermittelt, finde ich immens. Jedes Mal, wenn jemand den Fernseher einschaltet, verlasse ich den Raum und lese ein Buch."

Groucho Marx (1890 - 1977)

52. Stuttgarter Antiquariatsmesse

25. bis 27. Januar 2013

Württembergischer Kunstverein 

(Schlossplatz 2)

Freitag: 11 - 19.30 Uhr

Samstag und Sonntag: 11 - 18 Uhr