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Galerie Valentien (Stand 61 )
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Kunst des 20. Jahrhunderts · Gemälde · Graphik · Illustrierte Bücher

 


Dix, Otto. „Dame”, 1922. Kaltnadelradierung auf weißem Kupferdruckpapier, 43,5 × 27,5 cm / 62 × 44 cm, rechts unten signiert und datiert, links unten bezeichnet „I. Probedruck 1. Zustand”, Mitte unten betitelt „Dame”. Probedruck vor der kräftigen Schattierung an der rechten Schulter und der Hintergrundtönung rechts und links des Kopfes, noch mit Ätzfleck in der Haarschleife. Gratiger Druck, Karsch 19/I (von II).
Karsch ist kein Exemplar dieses ersten Zustands bekannt geworden. Die Blätter des zweiten Zustands sind innerhalb der Mappe „Radierwerk III, 6 Radierungen” im „Dresdner Verlag” erschienen, Auflage 50 Exemplare. Von sehr guter Erhaltung, sehr selten, vermutlich einziges Probeexemplar. – Siehe Abbildung.

Preis: 19500,- EUR

 

Dix, Otto. „Katzen”, 1920. Holzschnitt auf dünnem weißen Maschinenbütten, 24,2 × 17,5 cm / 42,5 × 34,5 cm, signiert, datiert, betitelt und 12/30 nummeriert, Karsch 28b (von b).
Sehr leichter Lichtrand, sonst bestens erhalten. Die Komposition des Holzschnitts geht auf das Gemälde „Katzen” (Löffler 1920/1) zurück, das Dix dem expressionistischen Schriftsteller Theodor Däubler gewidmet hat, dessen „Katzengedicht” dem Künstler als Anregung für Bild und Holzschnitt diente (ausführlich Rainer Beck, O. Dix, Die kosmischen Bilder …, Dresden 2003, S. 140ff). – Siehe Abbildung.

Preis: 22000,- EUR

 

Dix, Otto. „Selbstbildnis (mit Zigarette)”, 1922 (1949). Kaltnadelradierung auf Kupferdruckpapier, 34,9 × 27,4 cm / 50 × 35 cm, rechts unten signiert und auf 1949 datiert, am Unterrand Widmung „für Herrn Ehrhardt, den Meister der Drucker”. Karsch 17/II b (von b).
Aus einer Auflage von 10 Exemplaren, die der Dresdner Drucker Roland Ehrhardt im Jahr 1949 von der 1922 radierten Platte abgezogen hat. Vorliegend dem Drucker gewidmetes Belegexemplar. Bei Karsch ist diese Auflage irrtümlich ins Jahr 1955 datiert. Im Jahr 1922 ist das Selbstbildnis lediglich als Mappenbeilage (in 50 Exemplaren) für das „Radierwerk III” im „Dresdner Verlag” erschienen. – Siehe Abbildung.

Preis: 22000,- EUR

 

Dix, Otto. Holzschnittfolge „WERDEN”, 1919. Folge von 5 signierten Holzschnitten (statt 6), mit der Originalmappe mit dem signierten Titelholzschnitt und jeweils einer Seite Titel, Vorwort und Druckvermerk auf losen Blättern. Dresden, Deutscher Genossenschaftsverlag. Die Holzschnitte auf weißem Bütten von leicht variierender Blattgröße, durchschnittlich ca. 36 × 30 cm, alle mit Bleistift signiert und jeweils 2/5 nummeriert. Der Druckvermerk hingegen auf 4 nummeriert (!). Karsch 339, 340 II, 343–345.
Das erste der zahlreichen Mappenwerke des Künstlers und dasjenige mit der geringsten Auflage von nur 5 Exemplaren. Davon Exemplar Nr. 4 wahrscheinlich durch Wasserschaden untergegangen (die Kombination unserer auf 2/5 nummerierten Holzschnitte mit der leicht wassergeschädigten Umschlagmappe und dem auf 4 nummerierten Druckvermerk legt diese Vermutung nahe). Festzuhalten ist, dass der Bearbeiter des Werkverzeichnisses, Florian Karsch, kein Mappen-Exemplar im Original gekannt hat (Karsch Kat. Nr. 345), sondern die Blätter lediglich aus späteren, minderen Abdrucken in den Zeitschriften „Menschen” und „Neue Blätter für Kunst und Dichtung” vor Augen hatte. Obwohl in der vorliegenden Holzschnittfolge das Blatt „Ich, Maske” (Karsch 342) fehlt, handelt es sich wohl um das kompletteste erhaltene Exemplar der Mappe „Holzschnitt-Werk I”. Stilistisch markieren die Holzschnitte eine Neuorientierung des Künstlers nach den ereignisreichen Kriegsjahren, eingebettet in die Dresdner Dada-Bewegung. – Die Holzschnitte von bester Erhaltung, die Umschlagmappe am Unterrand mit leichtem Wasserrand und insgesamt etwas unfrisch. Von größter Seltenheit. – Siehe Abbildung.

Preis: 70000,- EUR

 

 

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