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Antiquariat Elvira Tasbach (Stand 38 )
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Wertvolle Bücher und Handschriften

 


Album amicorum. Bemerkenswertes Freundschaftsalbum aus der Zeit der Revolutionskriege, mit Einträgen aus Kolberg und Berlin, in deutscher und vereinzelt französischer Sprache, datiert von 1793 bis 1795, mit einem Nachtrag von 1807. Enthält 6 feine Aquarelle, 5 dekupierte Kupfer, davon 2 in Rötelmanier und 3 koloriert, eine Tuschezeichnung und 2 Illustrationen mit filigranen Netzkappen, davon eine aus einem prächtigen Blumenbouquet geschnitten. 81 (recte 80, Blatt 2 ist in der Zählung übersprungen oder fehlt) nummerierte Blätter (43 beschriebene Seiten). Lindgrüner Seideneinband der Zeit, Vorsätze aus chamoisfarbener Seide, dreiseitiger Goldschnitt (der empfindliche Einband stellenweise etwas berieben und leicht fleckig), 11 x 18,5 cm.
Eigentümerin des Albums war eine junge Dame aus der Kolberger Familie Teick, das ist aus den Einträgen der Schwester, Christiane Caroline Teick, und der Mutter, die sich als „verwitt. Prediger Teick“ einträgt, ersichtlich. Auf dem vorderen Innendeckel finden sich auf einem herzförmigen roten Etikett die Initialen „C. F. L. T.“, darunter die Zahl 17. Diese wird durch das Etikett auf dem hinteren Innendeckel, mit den Initialen „M. C. O.“, darunter 93, ergänzt zur Jahreszahl 1793. Dieses zweite Etikett ist durch eine Netzkappe aus blauem Papier abgedeckt, Herz und Initialien werden nur sichtbar, wenn man den mittig befestigten Faden vorsichtig anhebt. Die Netzkappe auf dem vorderen Etikett fehlt möglicherweise. Die ersten Initialen sind leicht der Besitzerin des Albums mit dem Familiennamen Teick zuzuordnen. Aber auf wen verweist das andere Etikett? Im Album findet sich noch eine zweite Illustration mit einer Netzkappen-Abdeckung: Ein überaus filigran geschnittenes Blumenaquarell enthüllt, wenn es angehoben wird, einen kolorierten Stich, der das Symbol der französischen Republik, Marianne, mit Jakobinermütze und Liktorenbündel zeigt. Und wir finden auch einen Hinweis darauf, wer dieses versteckte Bekenntnis zur Revolution zwischen all den braven Wahlsprüchen und Freundschaftsbekundungen im Album hinterließ. Auf Blatt 5 überrascht ein selbstbewusster, schnörkelloser Eintrag: „Masson de Nancy departement de la Meurthe officier au Service de la Republique francaise dans le 71. Régiment d’infinterie (sic), prisonnier de guerre à Colberg le 14. 8bre 1794. Masson P. Lieut.“ Der junge Kriegsgefangene scheint eine gewisse Anhänglichkeit entwickelt zu haben, denn es findet sich darunter ein späterer Nachtrag: „Masson, capitaine membre de la légion D’honneur, 108. Régiment le 14. 7bre 1807 renouvelle son assurance d’amitié à la famille teick. Berlin le 14. 7bre.“ In der Zeit der ersten Begegnung hatte sich Masson noch mit einem zweiten Eintrag im Album verewigt. Unter seinem sorgfältig kalligraphierten Namen finden sich sowohl die Symbole der Revolution als auch ein Herz über den Initialen „MC“. Womit wir fast bei dem verborgenen „MCO“ des zweiten Etikettes wären. Inmitten der innigen Wünsche der Verwandten, Freunde und Freundinnen (unter den Einträgen finden sich die Großmutter, Witwe des Dr. Gailin, Louisa von Glitzlaff, Sophie Wilhelmine von Boyen, Charlotte Aue, Caroline und Johann George Auerhahn, Mitglieder der Familien Lübbe und Flemming, Gottlieb Wilhelm Holtze, Gottfried Emanuel Wiesener, Ernst Friedrich Gerlach) erstaunt das unbekümmerte revolutionäre Bekenntnis des französischen Kriegsgefangenen, der so vielleicht die Tochter des Hauses zu beeindrucken suchte. Wir ahnen, dass unter den reizenden Scherenschnitt-Abdeckungen das Zeugnis einer deutsch-französischen Idylle in Zeiten der Revolution und Gegenrevolution verborgen ist. So ist das Album nicht nur ein Dokument des Freundschaftskultes im Zeitalter der Aufklärung, sondern auch der Mentalitätsgeschichte des Krieges und seiner Folgen. – Siehe Abbildung.

Preis: 2400,- EUR

 

Taberger, Johann Georg. „Journal meiner Reise über Wien und durch Ungarn etc. nach Constantinopel, Smyrna, Syra und Malta, und zurück über Sicilien, Italien, Frankreich, durch die Schweitz und die Rheinländer, in den Monaten May, Juny, July, August, September und October, 1838.“ Umfangreiche Handschrift in brauner Tinte auf Papier, datiert Hannover, 1838. Gleichmäßige, gut lesbare Schrift. Titelblatt, VI, 584 S., 1 Bl., mit beigebundenen Stichen bzw. Lithographien und einer lose beiliegenden gefalteten Ansicht von Konstantinopel. Halbleder-Band der Zeit mit handschriftlichem Titelschild (Einband berieben, vorderes Gelenk mit kl. Fehlstelle), 17,5 x 11 cm.
Taberger beginnt mit seinem Reisejournal „am 22. May, 1838, dem Tage vor meiner Reise nach dem Orient“ und beendet es „den 7. October 1838, am Tage nach meiner Ankunft in Hannover“, nicht ohne in einem Nachsatz festzustellen, dass er in der glücklichen Lage sei, „die zu weiten Reisen erforderlichen Requisiten: Gesundheit, Zeit, Geld, u. Reiselust zu besitzen“ und daher seit 17 Jahren in jedem Sommer quer durch Europa reisen konnte. Und so gesteht er: „Große Lust gewährt das Reisen.“ Ein Ziel jedoch hatte er bis dahin nie bereisen können: Den Orient. 1831, beim ersten Anlauf, hatte die Pest den Balkan heimgesucht. Nun war es endlich möglich, „jene merkwürdige Metropolis von Europa und Asien zu sehen“. Johann Georg Taberger (1782–1854) stammte aus einer Familie von Zinngießern: Sein Großvater Lorenz Taberger (1707–1777) war aus Wien nach Hannover ausgewandert und stellte wie sein Vater Friedrich Taberger (1739–1810) Leuchter, Schüsseln und Teller her, dazu kamen später die beliebten Zinnfiguren. 1810 übernahm Johann Georg Taberger den Betrieb. Er führte die Zinngießerei 20 Jahre lang und war zwischen 1826 und 1830 Vorsteher des Amtes der Zinngießer. Mit 48 Jahren fasste er den Entschluss, zukünftig als Rentier zu leben. Seine Werkstatt übernahm der Zinngießermeister Ernst Carl Demong, dessen Witwe den Betrieb bis 1844 fortführte. Sein vorliegendes Reisejournal führte er minutiös: „so werde ich auch dieses Mal täglich Notizen von alle dem, was ich merkwürdiges sehe und interessantes erlebe“ machen, um im Alter „durch deren Lectüre mir eine angenehme Unterhaltung“ zu verschaffen. Seine Angewohnheit, Sehenswürdigkeiten und die Namen der zahlreichen Personen, die er traf, zu unterstreichen, erleichtert die Orientierung im Text. Als erfahrener Reisender hatte er sich präzise auf die Anforderungen der Reise vorbereitet, er hatte mehrere Reisebeschreibungen studiert und sich die notwendigen Reisedokumente, Kreditbriefe und Empfehlungsschreiben beschafft. Der Aufenthalt im Orient selbst nimmt in seinen Aufzeichnungen etwas mehr als ein Drittel ein. Er beschreibt mit genauer Beobachtungsgabe, wachem Interesse und Humor die Stadt und ihre Umgebung, unter anderem Galata, den Campo di Morte, die Prinzen-Inseln und Scutari. Er traf Gesandte, Kaufleute und Abenteurer, besuchte das Serail, Moscheen, Hamams und Bazare und er ging zum Barbier. Dabei gelingt es ihm, das Lebensgefühl in dieser für ihn einzigartigen Metropole zu beschreiben: „Ehe ich des Morgens früh ausging trank ich jedes Mal aus der Zisterne in unserem Hofe ein Glas frisches Mineralwasser, welches mich sehr erquickte, und wenn ich um 6 Uhr zu Haus kam, trank ich Kaffee, rauchte eine Pfeiffe des wohlriechenden türkischen Tabacks und schrieb dabei in diesem Journal meine Notizen des gestrigen Tags. Diesen Morgen brachte mein treuer Dragoman Gregorio mir die höchst erfreuliche Nachricht, daß der Großsultan den französischen und belgischen Gesandten einen Ferman ertheilt habe, der Sofia-Moschee nebst einigen anderen Moscheen heute mit ihren Familien und Freunden zu besehen, und daß es den Freunden gestattet sei, sich an dieselben anzuschließen, und freien Eintritt in jene Moscheen zu haben. Bei der Ankunft unseres Zuges auf dem Vorhof der Cathedral-Moschee der Heil. Sofia standen türkische Hof-Officianten und Priester bereit, die Gesandten mit ihren zahlreichen Gefolge zu empfangen, und in den heiligen Tempel herein zu führen. Aber alle ohne Unterschied selbst die Damen, mußten beim Eingang ihr Schuhwerk entweder ausziehen, oder einen Pantoffel darüber anlegen, welches besonders den Damen einige Mühe machte.“ Im Kreise dieser illustren Gesellschaft besuchte Taberger an diesem Tag noch die Sultan Ahmed Moschee, die Nuri Osmanie Moschee, die Bajazid Moschee sowie zum Abschluss die Süleymanije Moschee. Am Ende seiner Reise, die ihn weiter über Smyrna, Malta, Sizilien, Italien und Frankreich führte stellte er fest: „die unermeßliche Hauptstadt des Ottomanischen Reiches, deren Lage als die schönste der Welt allgemein anerkannt ist, habe ich von allen Seiten betrachtet, die großen Palläste des Beherrschers von Asien, deren immensen Pracht alle Schlösser, die ich bisher in Europa sah, weit übertrifft, das glänzende Innere der Haupt-Moscheen in Constantinopel haben meine höchste Bewunderung erregt.“ Er habe vieles gesehen, was Fremde nur selten zu sehen bekommen, er sei immer freundlich aufgenommen worden und daher müsse er „gestehen, daß diese Reise nach dem Orient wegen ihrer außerordentlichen Merkwürdigkeit, und wegen der erfolgreichen glücklichen Ausführungen derselben allen meinen bisherigen Reisen die Krone aufsetzt, und unbedingt halte ich sie für die interessanteste und genußreicheste meines Lebens“. Auf der beiliegenden Ansicht Konstantinopels hat Taberger das Dach des Hauses rot eingefärbt, in dem er während seines Aufenthaltes lebte. Die beigehefteten Stiche zeigen Sehenswürdigkeiten in Frankreich und in der Schweiz. Zustand: Sehr vereinzelt leicht fleckig, insgesamt sehr wohlerhalten. – Siehe Abbildung.

Preis: 3600,- EUR

 

Nadelbuch. Wohl um 1800 handgefertigtes Büchlein zur Aufbewahrung von Nadeln, mit 3 kolorierten, auf Seide gedruckten Kupferstichen, mit Seidenfaden auf 2 Leinenstreifen geheftet und lose in einer farbig illustrierten und mit goldener Papierbordüre gefassten Papp-Decke liegend, 8,5 x 6,5 cm.
Amüsantes Nadelbuch aus der Zeit des Empire. Während die Einbandillustrationen eine kleine Soldatenszene mit einem strickenden Soldaten auf der Vorderseite und streitenden Trunkenbolden auf der Rückseite zeigen, ist das Nadelbuch selbst ganz im Stil des Orientalismus gestaltet. Die erste Seite zeigt das typische Stereotyp: Orientalen entführen eine wehrlose junge Dame. Die doppelblattgroße Darstellung in der Mitte zeigt acht, in phantasievolle orientalische Trachten gekleidete Männer, die lange Pfeifen rauchen. Die letzte Seite zeigt vier Europäer beim eleganten Degenduell. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Nadeln noch nicht industriell, sondern von Hand gefertigt, und stellten damit eine Kostbarkeit dar, die in Nadelbüchern oder -dosen sicher aufbewahrt werden musste. Diese eigneten sich wiederum als dekoratives Souvenir unter Freundinnen. Zustand: Die Ränder der Seidenstreifen aus der Umsäumung gelöst und leicht ausgefranst, der Leinenstoff an wenigen Stellen schadhaft, die größere Darstellung links mit kleinem Fleck, die Fechtszene mit kleinen Nadellöchern und minimalem Einriss. Einband leicht berieben, die Papierbordüre unvollständig. – Siehe Abbildung.

Preis: 750,- EUR

 

Rezeptbuch. Schönes, großformatiges Kompendium deutschsprachiger medizinischer Rezepte, entstanden im Umfeld der Familie von Polheim. Handschrift, wohl Wien um 1700. Durch ihren Umfang und die außergewöhnlich zahlreichen Namensnennungen, vor allem österreichischer Adliger und Mediziner, darunter auffallend vieler Frauen, ist die vorliegende Handschrift eine überaus ergiebige Quelle sowohl zur Erforschung adliger und weiblicher Netzwerke des Wissens um 1700 als auch zur Erforschung des praktisch-medizinischen Wissenskanons der Zeit. Der Folioband umfasst 370 nicht nummerierte Blätter. Die Rezepte wurden von einer Hand in einer flüssigen, gleichmäßigen und weit ausgreifenden Kurrentschrift in Tinte auf festem Papier geschrieben, insgesamt hat die Kompilation den Charakter einer Reinschrift. Etwas später eingebunden in einen schönen, blindgeprägten Pergamentband der Zeit auf fünf Bünden, mit dreiseitigem Rotschnitt (Messingschließen fehlen, Einband etwas fleckig, hinteres Gelenk mit Einriss und Spuren eines Brandschadens), Folio.
Die Datierung und die geographische Zuschreibung der Handschrift ergeben sich aus der darin genannten Jahreszahl 1680 als terminus post quem („Ein Rauckhen wie man ihn hier in Wien braucht in den Häusern nach der Pest 1680“) und aus den in Überschriften von Rezepten genannten Grafenfamilien Urschenbeck (die Familie starb 1672 aus) und der Freiherrn von Teufel (ausgestorben 1690). Provenienz: Vorderer Innendeckel mit dem Exlibris des Grafen, später Fürsten Franz von Thun und Hohenstein und Namensstempel „v. Engelshofen“ auf dem ersten beschriebenen Blatt. Der Besitzeintrag „v. Engelshofen“ verweist auf eine Dynastie von Apothekern und Apothekerinnen in Wien, die Familien Gymnich und Ponz von Engelshofen. Gerhardt Gymnich aus Köln kaufte 1657 in Wien die seit 1566 bestehende Apotheke zum Schwarzen Bären, die nach seinem Tod im Jahre 1677 zunächst von seiner Witwe Rosina Gymnich (bis 1680), danach bis 1707 von seinem Schwiegersohn Johann Sigismund Ponz weitergeführt wurde. 1697 wurde die Familie mit dem Zusatz „von Engelshofen“ in den Adelsstand erhoben. Auch seine Witwe Maria Rosina nutzte das Witwenrecht und führte die Apotheke bis 1717 weiter. Wie und wann die Handschrift in die Bibliothek des Fürsten Franz von Thun und Hohenstein (1847–1916) auf Schloss Tetschen (heute Dêcín) gelangte, ist noch unbekannt. Zum Inhalt: Die Rezepte sind 37 Einzelkapiteln thematisch zugeordnet. Die Handschrift beginnt mit „Allerleÿ Aqüavit vnnd Köstliche Wasser“, es folgen „Köstliche Pulver“, Latwerge und Pillen, Jülep und Säfte, Zucker, „Strizerl und Zeltl“, „Allerleÿ sachen zu Praeparirn“, „Köstliche Rauckhen und Rauchkörzen“, Pflaster, Salben und Balsame, Öle, Purgationen und Laxierungen, Klistiere, Zäpfchen und Kugeln, Mittel gegen Krankheiten des Kopfes, Schwindel und Schlag, Krankheiten der Ohren, Augen und der Nase, Zahnschmerzen, Wundfäule, Krankheiten der Zunge, schlechter Atem, Katharre und Husten, Krankheiten des Herzens, Ohnmachten, Pest, hitzige Krankheiten und Fieber, Krankheiten des Magens, Wassersucht und Krankheiten der Leber, Bleichsucht, Verstopfung der Milz, Gelbsucht, Apostem und Seitenstechen, Wind und Reißen, Ruhr und Durchfall, Hämorriden, Würmer, Brüche, Harnwinde, Sand und Steine, Geschwüre der Haut, Frauenkrankheiten, Geburt und Kindbett. Die Handschrift endet mit Rezepten zur Behandlung und Pflege von Kindern. Unter Berücksichtigung der Entstehungszeit und der sich bei der Lektüre erschließenden familiären Netzwerke käme als eine der ersten Kompilatorinnen oder Initiatorin der Sammlung Maximiliana von Traun (1613–1679), Tochter von Eva Freiin von Polheim in Betracht. In Frage kommt auch Dorothea Gundacker von Polheim, zweite Ehefrau des Freiherrn Maximilian Gundacker von Polheim. Das mehrmals vorkommende Ehepaar Prößing waren wohl Eleonora Susanna von Prößing, geb. von Polheim, eine Schwester Maximilian Gundackers von Polheim, und ihr Ehemann Wolf Ehrenreich. Als Kompilatorin kommt außerdem eine weitere Schwester Maximilian Gundackers von Polheim in Frage: Susanna Elisabeth, geb. Polheim (1647–1716), seit 1670 verheiratet mit Wolfgang Maximilian Graf von Auersperg (geb. 1633). Oder Barbara Emerentia, geb. Polheim, verheiratet mit Ehrenreich Ferdinand Freiherr von Neydegg. (Zu den weiteren, teils illustren Beiträgern der Sammlung liegt ein ausführliches Gutachten von Dr. habil. B.-J. Kruse vor). – Siehe Abbildung.

Preis: 7500,- EUR

 

VISEK, ANTONIN - 'Dekorativni Kresleni' (Dekorative Zeichnungen). Zwei großformatige Alben, die während Viseks Ausbildung an der 'C. K. Odborná Skola Prumyslova pro Spracovani Dreva' im ostböhmischen Chrudim entstanden sind. Mit zahlreichen, meist kolorierten und deutlich vom Jugendstil beeinflussten Tuschezeichnungen auf festem, größtenteils beidseitig benutzem Papier. Im ersten Band folgen den eher technischen Zeichnungen zur perspektivischen Konstruktion (16 S.), Detailzeichnungen zu Holzverbindungen (8 S.), Entwürfe zu dekorativen, an Schmetterlingen und Käfern orientierten Elementen (12 S.), stilisierte Blumen und Sträucher ( 3 S.), florale Flächendekore (3 S.), technische Zeichnungen zur klassischen Säulenordnung (11 S.), Entwürfe für Bordüren, Säulen, Ornamente und Möbelapplikationen (10 S.) schließlich Details antiker ägyptischer und griechischer Möbel und Wanddekorationen (9 S.). Der zweite Band enthält ebenfalls deutlich vom Jugendstil geprägte innenarchitektonische Entwürfe für Möbel, Wandverkleidungen und Intarsien, die teils schon die typischen weichen Formen und die Verspieltheit des Jugendstils zugunsten der kühleren Gradlinigkeit des Art Déco verlassen (152 S.). Zahlreiche Entwürfe mit Bezeichnungen und Maßangaben in tschechischer Sprache. Datiert 1906/07 und 1907/08, mit späteren Nachträgen. Band I: 38 Blätter, Band II: 78 Blätter (Blattgröße 26 x 37,5 cm). Halbleinwand-Bände der Zeit.
Die beiden Alben sind ein beeindruckendes Beispiel sowohl für das hohe Niveau der Berufsausbildung an den staatlichen Industrieschulen um 1910 als auch für die durchdringende Wirkung des Jugendstils - bis in die großbürgerlichen Küchen, Wohn- und Schlafzimmer und bis in die ostböhmische Provinz. Die hier dokumentierte Ausbildung an der Industrieschule für Holzverarbeitung zeigt die Bandbreite des Unterrichts, von den Grundlagen des perspektivischen Zeichnens, über die klassische Säulenordnung, rein dekorative Ornamente und ihre Vorbilder in der Natur bis hin zu den zahlreichen, bis ins Detail ausgearbeiteten und in verschiedenen Ansichten dargestellten Möbelentwürfen. Dabei überrascht in Zeiten der allgegenwärtigen Ikea-Ästhetik die Begeisterung für die Viefalt, die Liebe zur ornamentalen Gestaltung und der Überfluß an individuellen Formen und Farben. Besonders der zweite Band wirkt fast wie ein Musterbuch für Anrichten, Schränke, Stühle, Tische, Betten, Hocker, Beschläge etc. Zustand: Seitenränder fingerfleckig.

Preis: 1700,- EUR

 

ÉCOLE NATIONALE DES ARTS ET MÉTIERS D'ANGERS. 70 ebenso präzise und detaillierte wie ästhetische Zeichnungen in teilweise verschiedenfarbiger Tinte auf Papier, viele Zeichnungen farbig laviert. Alle Blätter mit der Signatur des Studenten J(oseph) Barbe, datiert 28.8.1878 bis 20.7.1882 und abgezeichnet von den Professoren der verschiedenen Fächer. Blattgröße : 31 x 45 cm. 1 weißes Blatt, 25 Blätter, 1 weißes Blatt, 34 Blätter, 1 weißes Blatt, 11 Blätter, dunkelgrüner Leinwand-Band der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel und marmorierten Vorsätzen (Gelenke eingerissen, Kanten stellenweise berieben), Querfolio.
Das Album dokumentiert die Ausbildung an einer der Schulen in Frankreich, die für den Industrialisierungsprozess die dringend notwendigen, exzellent ausgebildeten Fachkräfte zur Verfügung stellen sollten. "L'histoire de la mise en place des Écoles d'Arts et métiers se confond pratiquement avec l'histoire de l'industrialisation de la France." (Denys Cuche: Traditions populaires ou traditions élitistes?, in: Actes de la Recherche en Sciences Sociales Année 1985, S. 57-67) Der vorliegende Band enthält 8 Blätter zum Thema 'Ornements', 10 Blätter 'Architecture', 3 Blätter mit lavierten geometrischen Körpern, 27 Blätter zur darstellenden Geometrie, 20 Blätter Mechanik und Maschinenbau, sowie 2 Blatt Topographie und umfasst damit den gesamten Unterichtskanon der Ausbildung. "L'idée première de ces écoles (d'art et metier) appartient au duc de la Rochefoucauld-Liancourt, qui fonda en 1788, dans ses domaines, l'école dite de 'la montagne'." (Larousse, Grand Dict. Du XIX siècle, Art. 'Art et métiers'). Während der Republik wurde die Schule verstaatlicht, nach Compiègne verlegt und als rein militärische Einrichtung geführt. Napoleon dekretierte sie 1803 wieder zu einer Schule für Kunst und Gewerbe. 1806 wurde sie nach Châlon-sur-Marne verlegt. Bereits im Jahre 1804 wurde aber eine zweite derartige Schule in Angers gegründet. Nachdem sie in der nachnapoleonischen Zeit vernachlässigt worden waren und an Bedeutung verloren hatten, etablierte sie ein königlicher Erlaß 1832 in ihrer endgültigen Form : "qui est de former des chefs d'ateliers et des ouvriers instruits" (ebda.). Zu diesem Zwecke wurde die theoretische Ausbildung wesentlich erweitert. Endgültig anerkannt waren diese Schulen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts: "Les écoles d'arts et métiers fournissent d'excellentes dessinateurs, d'habiles contre-maîtres et chefs-d'ateliers; elles ont aussi formé des ingenieurs distingués" (Larousse, a.a.O.). Die Ausbildung umfasste 3 Jahre; im ersten Jahr wurden u.a. Arithmetik, Geometrie und "Dessin d'ornements et de lavis" unterrichtet. Im zweiten Jahr "Géometrie descriptive", Trigonometrie, "Cinematique" und "Croquis et dessins de machines". Im dritten Jahr folgten u.a. "Mécanique industrielle, … appliqué aux arts, … Dessin de machines au trait et au lavis". - Die Zählung überspringt die Blätter 19, 25, 28 und im dritten Teil Blatt 3. Nur vereinzelt leicht stockfleckig oder kl. Randläsuren.

Preis: 2200,- EUR

 

PRINZ ZU WIED, MAXIMILIAN - „Das Königlich-Preußische dritte Brandenburgische Husaren-Regiment in dem Feldzuge von 1814. Tagebuch geführt von Maximilian Prinz zu Wied.“ Sehr schöne und aufwendige, wohl nach 1838 für die königliche Ernst-August Bibliothek in Hannover angefertigte Abschrift des bislang weitgehend unbekannten Original-Manuskriptes von 1814. Feine, sehr gut lesbare Handschrift in schwarzer Tinte auf Papier (Wasserzeichen Pieter van der Ley), mit zahlreichen Karten- und Schlachtillustrationen: 11 farbige teilweise ganzseitige und ausklappbare Formationsdarstellungen und 3 Textillustrationen in kolorierter Federzeichnung, 7 kolorierte, montierte lithographierte Gefechtskarten sowie 7 Tabellen. Aus dem Vermerk auf den Karten „gedruckt bei Frommann, Darmstadt, in Stein graviert“ ergibt sich ein erster Hinweis auf die zeitliche Entstehung der Handschrift: die Lithographische Anstalt in Darmstadt wurde von Maximilian Frommann erst im Jahre 1835 gegründet. Kalligraphischer Titel, 325, (1) S., Eleganter Halbleder der Zeit auf 5 unechten Bünden, mit goldgeprägtem Rückentitel, ornamentaler Vergoldung auf den Deckel und dreiseitigem Goldschnitt. Aus der Werkstatt des Königlichen Hofbuchbinders Wilhelm Ermold und mit dessen Etikett auf dem vorderen Innendeckel (Einband leicht berieben), Folio (37 x 26 cm).
Die vorliegende Handschrift stammt aus der Bibliothek des Hannoverschen Königs Ernst August und ist die uns einzig bekannte Abschrift des Tagebuches von 1814, das sich im Fürstlichen Archiv Neuwied befindet. In der vorliegenden Abschrift nicht enthalten sind eine Reihe von teils farbigen Illustrationen aus dem Originaltagebuch von 1814, statt dessen wurde das Tagebuch um die Karten und Schlachtpläne (s.o.) ergänzt. Nach bisherigen Recherchen im Geheimen Staatsarchiv Berlin, dem Bundesarchiv Militärarchiv, der Bibliothek des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften (ehemals MGFA), der Staatsbibliothek zu Berlin u.a. Bibliotheken sowie in der gängigen Literatur, wie dem Generalstabswerk, ist Maximilian zu Wieds Tagebuch sonst nicht nachweisbar. Selten fand sich daher in Biographien ein Bezug auf dieses Kriegstagebuch (vgl.: Artikel „Wied-Neuwied, Max Prinz von“ von Friedrich Ratzel in: ADB, Band 23 (1886), S. 559–564; „Maximilian, Prince of Wied (1782-1867): Reconsidered“ von Paul Schach, in: Great Plains Quaterly, 1, 1994. Eine Ausnahme ist der Aufsatz von Hermann Josef Roth: 'Maximilian zu Wied - Ornithologe und Forschungsreisender der Alten und Neuen Welt' in dem er schreibt: "Von hohem Wert sind die Kriegstagebücher des Prinzen, die den militärischen Alltag und das Leben der betroffenen Zivilbevölkerung schildern". (Tagungsband der Gesellschaft für Tropenornithologie, 2013, Band 17, S. 13f.). Erst im Jahr 2016 erschienen Auszüge des nahezu unbekannten Tagebuches in den 'Schriften des Arbeitskreises Landes- und Volkskunde, Band 15, 2016, S. 60-75; herausgegeben von Prof. Dr. Nordwin Beck, Universität Koblenz-Landau. In einer Besprechung dieser ersten, auszugsweisen Veröffentlichung wird auf die Bedeutung und Besonderheit dieses Tagebuches hingewiesen: "Über die militärischen Berichte weit hinausgehend, schildert der Prinz in seiner nüchternen Art und völlig illusionslos das erbärmliche Dasein an der Front. Die Hauptlast des Krieges trägt offensichtlich die Zivilbevölkerung, die in ihrer Not gelegentlich selber zu den Waffen greift. Selbst die persönlichen Begegnungen mit führenden Militärs bis hinauf zu Marschall Blücher wirken ernüchternd. Der passionierte Naturforscher notiert aber auch das Leben der geplagten Zivilbevölkerung und - wie bei diesem Manne gewohnt - naturkundliche Beobachtungen. Sie werden gekrönt durch Besuche bei weltberühmten Gelehrten in Paris wie Cuvier, Saint-Hilaire und Bonpland, dem Reisegefährten Humboldts." (Artikel 'Düstere Prognose für Nordamerikaner', in: WW-Kurier, 31.01.2017) Zum Autor: Der berühmte Forschungsreisende Maximilian zu Wied-Neuwied (1782 bis 1867) gehört neben den Brüdern Humboldt zu den angesehensten Ethnologen und Forschern des 19. Jahrhunderts. Seine Expeditionen führten ihn unter anderem nach Brasilien, Labrador, Nordamerika, Mittelasien und nach Kirgisien. Besonders seine 'Reise nach Brasilien in den Jahren 1815 bis 1817' (1820/21) sowie der mehrbändige und reich illustrierte Bericht seiner Reise in das innere Nord-America in den Jahren 1832 bis 1834 (1839–1841) wurden mehrfach übersetzt und zählen bis heute zu den Standardwerken der Amerikanistik, Lateinamerikanistik, Geographie, Zoologie und Ethnologie. Weniger bekannt ist jedoch, dass er während der Napoleonischen Kriege der preußischen Kavallerie, genauer im traditionsreichen Brandenburgischen Husaren-Regiment ebenso engagiert diente, wie der wissenschaftlichen Forschung. Er wurde für seine militärischen Verdienste mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Das vorliegende Tagebuch des jungen Prinzen Maximilian ist auch dadurch von besonderem Wert, als es eine bislang unbekannte, in Passagen durchaus persönliche Art der Betrachtung des später berühmt gewordenen Forschers zeigt. Es handelt sich hier nicht um ein offizielles Kriegstagebuch sondern vielmehr um ein persönliches Tagebuch. Es schildert einerseits detailliert, militärisch-strukturiert und formal-deskriptiv die operativen Vorgänge des Feldzuges im Jahre 1814, dann aber auch wieder in beseelter Prosa persönliche Eindrücke und Erlebnisse. Bemerkenswert ist, dass der schneidige und beliebte Major Zugang zu vertraulichen Unterlagen, Briefen und Dokumenten, Aufstellungsplänen, Stärke- und Verlustlisten hatte, die er in seine Schilderungen geschickt einfließen lässt. So finden sich beispielsweise in Abschriften Briefe und Befehle Blüchers (z.B. in einer Abschrift Neidhardts von Gneisenaus, S. 168), ein Brief Napoleons (S. 230) und von Schwarzenbergs (S. 262). Schon in jungen Jahren pflegte er Kontakt zu den großen Namen der preußischen Militärgeschichte wie Bülow, Clausewitz und York. Im Jahre 1814 diente zu Wied als Major im Brandenburgischen (später 3.) Husaren-Regiment, den ehemaligen Zieten-Husaren. Bereits 1802 war er in das preußische Militär als Freiwilliger eingetreten und erlebte und überlebte die Niederlage bei Jena und Auerstedt. Im Oktober des selben Jahres wurde er bei Prenzlau von französischen Soldaten gefangen genommen. Nach kurzer Gefangenschaft begann er als Zivilist seine Studien der Naturgeschichte, Geographie und Völkerkunde in Neuwied, die er später in Göttingen fortsetzte. Hier begann er seine späteren, berühmten Expeditionsreisen, insbesondere die nach Brasilien, zu planen und vorzubereiten. 1813 holte ihn das Kriegsgeschehen wieder ein. Abermals nahm er seine Dienste, diesmal als Husaren-Major im Brandenburgischen Husaren-Regiment auf und focht in dessen Reihen auch in der Völkerschlacht bei Leipzig. Im Zentrum seiner vorliegenden Schilderungen stehen jedoch die Ereignisse, Schlachten und Feldzüge des folgenden Jahres (insbe-sondere: Montereau (18.2.), Montmirail (11.2.), Bar sur Aube (27.2.), Craonne (7.3.), Laon (9.3.), Fere Champenoise (25.3.) sowie Paris (30.3.). Wie sehr die persönlichen Erlebnisse des Prinzen zu Wied und die patriotische Aufbruchsstimmung des Jahres 1814 den sachlichen, rein militärischen Deskriptionen eine ungewöhnliche Lebendigkeit einhauchen, zeigt sich besonders deutlich im letzten Kapitel, der Beschreibung des Einmarsches in Paris am 31. März 1814. Zu Wied schildert hier in der Manier eines Geographen, Ethnologen und Soldaten die Straßen und Plätze, die Menschen wie auch die Atmosphäre des „Siegestaumels“. Dabei vergißt er nicht von Begegnungen mit und dem Verlust von Kameraden zu berichten: „Ich ritt mit Lieutenant von Rochow von den Schwarzen Husaren längs des Canals hin, wo wir eine große Menge von Leuten fanden, die am vergangenen Tage hier ihr Leben der guten Sache geopfert hatten. Auf dem großen Platze neben der Vorstadt St. Martin hatten die preussischen Garden biwackirt. Hier suchten wir unsere Bekannten und gute Freunde auf, von welchen aber gestern mehre geblieben waren. Unter ihnen bedauerte ich vorzüglich einen ehemaligen Regiments-Kameraden, den Grafen Carl von Solms. Andere Freunde durften sich mit uns des großen bevorstehenden Festtages der Belohnung freuen, nach so manchen ausgestandenen Drangsalen.“ Das Tagebuch gliedert sich in neun chronologische Kapitel und wird zudem ergänzt durch drei interessante Anhänge: I. Von der Ankunft bis nach der Einnahme von Chalons sur Marne. II. Von der Einnahme Chalons bis nach dem Gefechte bei Château Thierry. III. Von dem Gefechte bei Château Thierry bis nach dem Gefechte von Mery sur Seine. IV. Vom Abmarsche von der Seine bis zur Vereinigung der schlesischen Armee mit dem Corps von Bülow und Winzingerode. V Von der Vereinigung bei Soissons bis nach der Schlacht von Laon. VI. Von der Schlacht bei Laon bis zum Uebergange über die Aisne. VII. Vom Übergang über die Aisme bis zur Vereinigung mit der großen Armee bei Sezanne. VIII. Von der Vereinigung der Armee bis zur Einnahme von Paris. IX. Einmarsch in Paris und Aufenthalt daselbst. Anhänge: I. Cavallerie-Gefecht bei Berry au Bacq, am 14ten März 1814. Auszug aus dem Militair-Wochenblatte No. 17 den 28ten April 1838. II. Nachweisung der gegen Paris operierenden alliierten Truppen, nach General v. Grollmann. III. Abschiedsschreiben des Generals der Infanterie von York an das erste preußische Armee.Corps. IV. Schreiben des Generals der Infanterie, von York, an General.Lieutenant von Horn bei Gelegenheit des 50 jährigen Dienstjubiläums des Letzteren. Zur Bedeutung der vorliegenden Handschrift: Neben der Provienienz und der entsprechenden Aufmachung besticht das Tagebuch durch seinen Inhalt: Die zahlreichen zitierten, teils vertraulichen, Berichte, Briefe, Tabellen und Illustrationen bieten in ihrem Zusammenspiel einen überaus anschaulichen Einblick in die Geschehnisse des Kriegsjahres 1814 und dies aus der Hand und der Perspektive eines bis heute berühmten und bekannten Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts.

Preis: 12500,- EUR

 

 

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