Messekatalog

H. W. Fichter Kunsthandel (Stand 6 )
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Zeichnungen · Aquarelle · Gemälde · Graphiken des 18. und 19. Jahrhunderts

 


Friedrich Hohe (1802 Bayreuth – München 1870), nach Heinrich Hess (1798 Düsseldorf – München 1863). Abschied des Heiligen Bonifatius von seinem Kloster in England, 1843. Lithographie in blassem Goldrahmen auf Papier. Unterhalb der Darstellung bezeichnet: „Abschied des Heiligen Bonifacius von seinem Kloster in England.“, unten links vom Künstler im Stein signiert: „Auf Stein gez. v. Fr. Hohe“, rechts „Gedr. v. J. B. Kuhn“, darunter bezeichnet mit „Der Kunstverein in München seinen Mitgliedern für das Jahr MDCCCXLIII. | Zweites Bild aus dem Cyklus der das Leben des heil. Bonifacius darstellenden Wandgemälde in der Basilica zu München.“, darunter der Blindstempel des „Kunstverein in München“. Darstellung: 38,2 x 60,2 cm, Papier: 49 x 65,7 cm.

Preis: 1200,- EUR

 

Rolf Escher (1936 Hagen). Blick von der Empore in die Anna Amalia Bibliothek in Weimar, 1998. Bleistift auf Papier, oben rechts signiert und datiert. 39,8 x 30 cm.
Aus unserer Ausstellung „Über das Vermessen der Erinnerung.“ Rolf Escher favorisiert die Darstellung von Orten und Gegenständen, die von menschlichem Einwirken berichten oder daran erinnern, in den seltensten Fällen aber wirklich Personen mit einbeziehen. Die dargestellten Räumlichkeiten und Requisiten erzählen selbst über die dortigen Geschehnisse und den Lauf der Geschichte bis zu dem Moment, in dem der Künstler persönlich die Zimmer betritt. Noch 1977 äußerte sich Escher selbst diesem Gedanken eher rational distanziert gegenüber: „Wenn ich mich in meinen Zeichnungen und Radierungen immer wieder mit alten, abgenutzten Dingen und Menschen beschäftige, so geschieht das nicht aus nostalgischem Interesse, welches sich sentimental oder ironisch amüsiert den Relikten einer vermeintlichen ‚Belle Époche‘ zuwendet. An den alten Stühlen, Tüchern, Eingängen, die ich ins Bild setze, suche ich vielmehr die Beschädigungen aufzuzeigen, die die Zeit den Dingen zugefügt hat, ihr Fremdwerden, ihre Einsamkeit.“

Preis: 2600,- EUR

 

Glückwunschbillet des Biedermeier. Zug- und Klappbillet. Kolorierter Kupferstich auf Papier, T. V. Poll in Augsburg, 10,6 x 8,1 cm.
Aus unserem aktuellen Katalog mit 60 Glückwunschbillets des Biedermeier: Man kann auf die Zeit des Biedermeier mit seinen vielschichtigen Facetten von avantgardistisch-modern bis konservativ-reaktionär ebenso vielschichtig reagieren. Selten bot eine Zeit so viele unterschiedliche Identifikationsmöglichkeiten, was Fluch und Segen zugleich sein kann. Was aber die hier vorgestellte Gattung des Freundschafts- und Glückwunschbillets angeht, so entfaltet sie generations- und präferenzübergreifend eine Sogwirkung, der man sich nur schwer entziehen kann. Es ist die gelungene Kombination von Schrift und Bild auf engstem Raum, die Verschmelzung von Kunsthandwerk und Kunstwerk, die Interaktion von Objekt und Betrachter, der oft genug zum Benutzer wird, die uns auch heute noch in ihren Bann schlägt. Dazu gesellt sich stets eine mehr oder weniger starke Brise Witz, die im emotionalen Aktionsgeflecht des Rezeptionsrahmens eine starke Bindung herstellt. Wie aktuell all dies ist, zeigt ein Blick auf heutige Tendenzen der Kunst, die ihre Legitimation oft genug aus handwerklicher Brillanz, humoresker Sättigung oder der Grenzauflösung zwischen Es und Ich zieht.

Preis: 550,- EUR

 

Josef Scharpf (um 1847 Biberach – England um 1930). Marschlandschaft –mit ferner Stadt. Aquarell auf Papier. Links unten vom Künstler signiert: „J. Scharpf“, verso von fremder Hand in Bleistift bezeichnet: „Jos. Scharpf“. Größe: 25,3 x 35,5 cm.
Aus unserem aktuellen Katalog „München leuchtete – Ein halbes Jahrhundert bayerischer Kunst vom Historismus bis zur Moderne.“ Mit über 100 Zeichnungen und Aquarellen der Münchner Schule.

Preis: 900,- EUR

 

 

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