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Antiquariat Burgverlag (Stand 22 )
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Alte Drucke · Naturwissenschaften · Kunst · Geographie · Graphik

 


Lissitzky, El[iezer]. Russland. Die Rekonstruktion der Architektur in der Sowjetunion. Wien, Schroll 1930. 4°. 103 S. Mit 104 meist photogr. Tafelabb. OKart. mit ill. Orig.-Umschlag, dieser am Rücken leicht berieb. Insges. in sehr gutem Zustand. (Neues Bauen in der Welt 1. Hrsg. v. Joseph Gantner). EA.
Einbandgestaltung (Photomontage) von El Lissitzky. Hrsg. mit einer Einl. v. Joseph Gantner.

Preis: 1300,- EUR

 

Exlibris – Sammlung von 2400 Exlibris und Gelegenheitsgraphiken. Versch. Drucktechniken: Kupfer-, Stahlstich, (Farb-)Holzschnitt u. a. [ca. 1910–1960]. In 22 Buchschachteln.
Umfangreiche Sammlung eines Buchbinders, in sachkundiger Archivierung und geschmackvoller Aufbewahrung. Sorgfältig geordnet, aufbewahrt in Papiermasken und diese in 22 Buchschachteln, die mit Marmor-, Kleister- u. Buntpapier und Pergament bezogen sind. Meist mit Treibarbeiten auf den Rücken. Unter den Künstlern befinden sich bekannte Namen wie Benard Jan Allers, Desire Ackers, Frank Alpresa, Jan Battermann, Franz v. Bayros, Bruno Bramanti, Gyorgy Buday, Erich Büttner, Valentin le Campion, Vojtech Cinbybulk, Alfred Cossmann, Jos. Diveky, John Dix, Ernst Dombrowski, Michel Fingesten, Willi Geiger, Eric Gill, Luc de Jaeger, W. Jakubowski, Piet Janssens, Maarten de Jong, Max Kislinger, Maria Klimbacher, Bohuslav Knobloch, Emil Kotrba, Alfred Kubin, Anneke Kuyper, Josef Liesler, Suitbert Lobisser, Jaroslav Lukavsky, Max Liebenwein, Richard Lux, Jaroslav Marik, Frans Masereel, Arpad Nagy, Bruno da Osimo, Herbert Ott, Ottmar Premstaller, Leo Primavesi, Hans Ranzoni, Ru van Rossem, Richard Rother, Roland Roveda, Wilhelm Jakob Rozendaal, Pam G. Rueter, Wilhelm Sauer, Mark F. Severin, Pavel Simon, Jiri Svengsbir, Herbert Anton Schimek, Erich Schöner, F. Staeger, Franz Taussig, Richard Teschner, Hedwig zum Tobel, Endre Vadasz, Jaroslav Vodrazka. H. Woyty-Wimmer u. v. a. – Die meisten Graphiken (darunter 271 Gelegenheits- bzw. Gebrauchsgraphiken für Glückwünsche, Besuchskarten, Familienanzeigen etc.) sind von den Künstlern signiert. Unter den Eignernamen finden sich: Winfried Grunewald, Hans Ranzoni, Erich Schöner, Max Kislinger, Otto Anna Feil, G. Engelmann, Marco Birnholz, Friedrich Leinfellner, Richard Donin, Moritz Kuffner, M. Rabenlechner u. v. a. – Siehe Abbildung.

Preis: 18000,- EUR

 

Einbandmalerei – Seneca, L[ucius Annaeus]. Opera. Tomus primus continens Opuscula moralia [et] Tomus Secundus, In quo epistolae et quaestiones naturales. 2 Bde. [von 3]. Patavia [d. i. Padua], Typogr. Seminarii apud Joan. Manfrè 1713. Kl.-8°. 11 Bll., 555; 740 S. Mit 1 gest. Frontispiz von Ant. Lucianus/Venet. u. je 1 wdh. Titelvign. Pgmt.-Bde. d. Zt. mit goldgeprägt. Rückensch. u. farb. Bemalungen auf allen Deckeln.
Vgl. Dictionnaire de géographie ancienne et moderne p. 238; Thieme-B. XXXIV, 157; Müller, Die Künstler aller Zeiten u. Völker III, 748; Singer IV, 488. – Einbandmalerei im Stil der italienischen Spätrenaissance. Besitzverm. „Thomas de Luca Cadubrii“ auf beiden Innendeckeln. – Cadubrium [heute: Pieve di Cadore], eine venetian. Stadt an der Piave, war auch die Heimatstadt des großen Tizian und seines entfernt Verwandten Cesare Vecellio (1521–1601), der ein Schüler von Tizians Bruders Francesco Vecellio und später von Tizian selbst war. Er schuf mehrere Einbandmalereien und fore-edge-paintings. Der Aufenthaltsort des Vorbesitzers „Cadubrium“ läßt vermuten, dass es sich bei dem vorl. Werk um eine Nachahmung von Cesare Vecellios Einbandmalereien handelt. Die als Programm initiierten Wappendarstellungen auf den Hinterdeckeln gleichen italien. Stadt- bzw. Patrizerwappen. – Siehe Abbildung.

Preis: 2500,- EUR

 

Einband – Johann Michael Munck. Prachtvoller venezianischer Lederband mit reicher Rankengoldprägung. Farbig-floraler Brokatvorsatz (No. 41) von Johann Michael Munck, dessen Werkstatt zu den bedeutendsten Werkstätten für Brokat- und Buntpapiere in Augsburg zählte.
Inhalt: Appendix ad Tusculanam Synodum a celsitudine regia eminentissima Henrici Episcopi Tusculani S. R. E. Vice-Cancellarii Cardinalis Ducis Eboracensis in Tusculano Cathedrali Templo Apostolorum Principis S. Petri celebratam diebus VIII., IX., X., et XI. septembris A. D. MDCCLXIII. Romae, Excudebat Generosus Salomoni 1764. 4°. 766 S. (Titel in Rot u. Schwarz). Mit gest. Titelvign. Ldr. d. Zt. mit reicher floraler Goldprägung. Vollgoldschnitt. Kleiner Namenstempel auf flieg. Vors. u. Titel. – Siehe Abbildung.

Preis: 2800,- EUR

 

Äthiopische Bibel. Manuskript. [Äthiopien ca. 1820–30]. 8°. (14, 3 x 9,8 cm.). 140 Bll. Mit 8 Textornamenten u. 6 ganzseit. farb. Illustr. Durchgeh. beidseitig beschrieben bzw. illustriert. Holzdeckelband d. Zt. mit farb. Stoffbezug u. Tragevorrichtung.
25zeilige Handschrift in schwarzer, roter u. violetter Tusche auf Ziegenpergament. Stellenw. kleine Annotationen u. Illustr. von fremder Hand mit Bleistift. 4 Bll. mit kreisrunden Löchern. Durchgeh. Braunrand im Fußsteg. – Die 6 ganzseit. Illuminierungen zeigen den Heiligen Georg als Drachentöter, versch. Darstellungen aus dem Leben und Leiden Jesu, eine Kreuzigungsszene, Jesus geht auf dem Wasser u. a.

Preis: 3000,- EUR

 

Friedrich, Caspar David (Greifswald 1774–1840 Dresden) – und Johann Christian Adolf Friedrich (Greifswald 1770–1843 Greifswald). Selbstporträt von Caspar David Friedrich, im Profil nach rechts. Orig.-Holzschnitt auf Bütten. [ca. 1805]. 6,7 x 6,7 cm, 30 x 23,4 cm (Blatt), Neudruck von 1927 (?). Unter Passep., gerahmt.
Bei dem vorliegenden Holzschnitt handelt es sich um einen von bisher nur sieben bekannten Abzügen des um 1805 entstandenen Holzschnittes mit dem Selbstporträt von Caspar David Friedrich, welches kurz nach der größeren Version seines Selbstbildnisses von 1803 entstanden sein dürfte (Sumowski 1970, S. 136–138; Börsch-Supan und Jähnig 1973, Nr. 74). Laut Börsch-Supan ist das frühere Blatt nach einer Vorzeichnung Friedrichs von seinem Bruder Christian (1779–1843) in Holz geschnitten worden. Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald besitzt fünf weitere Abzüge des vorliegenden Holzschnittes, welche im Jahre 1927 nach der Übergabe des Holzstocks gemeinsam mit „8 Holzschnitten der Familie Friedrich“ als Neudrucke angefertigt wurden (Inv. K2/647a-e). Die Blätter und der Druckstock waren danach lange in Vergessenheit geraten, bis sie 1956 von Sigrid Hinz wieder gefunden wurden, jedoch falsch als „Bildnis des Bruders Heinrich Friedrich, geschnitten von Christian Adolf Friedrich“ identifziert wurden (Kat. Hamburg 2006, S. 36; Sumowksi 1970, S. 136–138; Börsch-Supan und Jähnig 1973, Nr. 60–62 und Nr. 74). Die Identität des Dargestellten steht jedoch nach einem Vergleich mit dem früheren Selbstporträt Caspar David Friedrichs von 1803 außer Zweifel. Es dürften jedenfalls nur einige wenige frühe Probedrucke von dem Porträt angefertigt worden sein. Wahrscheinlich ist der Holzschnitt gemeinsam mit den anderen Abzügen 1927 als Neudruck im Greifswalder Museum entstanden.

Preis: 5500,- EUR

 

 

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